Mittwoch, 30. November 2016

Das bewegte Bild

Diese Woche ist bewegt. Nicht, weil viel passiert. Sondern weil mich das Thema Bewegtbild völlig bannt. Zwei Tritte vors Schienbein hat´s gebraucht. Ich berichte.

Mit Andrea von cliniqo war ich bei einer Tagesveranstaltung zu "Social Media für KMU". Dort wurde uns einmal mehr "VideoVideoVideo" eingetrichtert. Zu Recht, klar. Gerade auf den Kanälen Facebook, Twitter, auch Xing sind Videos längst notwendig. Weiß ich alles. Mein Problem ist ein Qualitätsproblem: Für den Business-Bereich finde ich Handyvideos wirklich drunter. Es wackelt, hat keine Schärfe, ist nicht ordentlich ausgeleuchtet, hat keine gescheite Kameraposition, ist nicht geschnitten. Die Hürde, selbst ein Video zu machen, finde ich immens hoch. Egal, ob es für mich selbst sein soll oder gar - noch hürdiger - im Auftrag.

Nun hat uns jedoch die Referentin der Social Media-Veranstaltung ein paar Beispiele aus ihrem eigenen Unternehmen gezeigt: Kleine charmante Handyvideos, die das Unperfekte gerade herausstellen. Ein Blick hinter die Büro-Kulissen als Gruß an eine Kollegin zuhause. Da kann es wackeln und duster sein. Die Geste zählt - und damit übrigens auch die Likes!
Hm. Dann zeigte sie uns die App Boomerang, mit der man lustigen Bewegtbild-Schabernack treiben kann. Zuhause habe ich weitere Apps heruntergeladen, eine SloMo-App etwa und die  Rückwärts-App "Reverse". Die Ideen, was ich damit nun anstelle, entstehen gerade. 
Wichtiger ist allerdings eine Schnitt-App für Dummies. Damit kann man wenigstens mal kleine Stücke sinnvoll zusammenmontieren. Und vielleicht steigert sich mit dem Tun auch die Qualität, ist meine Hoffnung.
Also: Nieder mit der Hürde *ignore*

Mich ereilte diese Woche außerdem die Erfahrung, an einem professionellen Video beteiligt zu sein. Gemeinsam mit Werner Krüper, dem aus meiner Sicht besten Fotografen im Bereich der Altenpflege, habe ich für einen Kunden ein dreiminütiges Video erstellt. Es öffnet eine weitere Erzählebene einer Geschichte, die im Mitarbeitermagazin (Print) des Kunden erscheinen wird. Das Wichtige an diesem Film: Das ist kein Hochglanz-Imagefilmchen, sondern ein eher dokumentarisches Stück zu einem konkreten Thema. Nicht geschrieben, sondern eher spontan entstanden, mit dem, was die Leute erzählt haben. Auswahl und Schnitt haben wirklich lange gedauert, aber am Ende haben wir eine schöne Narration hinbekommen. Geht aber nur mit Profi, so was kriegt man alleine niemals hin.

Zwei ganz verschiedene Herangehensweisen an das Video-Thema. Einmal die Augen-zu-und-durch-Variante, dann die professionelle Variante, die mit Kosten, Zeit, Know-How und Ressourcen vor Ort verbunden ist. Meine Aufgabe wird nun zukünftig darin bestehen, auszuloten, was man mit welcher Variante erzählen kann, wo was einsetzbar ist. Für die Pflege hab ich ja ´ne Meinung, aber dazu ein anderes Mal.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Einblicke und Ausblicke

Gestern fand wieder eine meiner Lieblings-Branchenveranstaltungen statt: der jährliche Kongress "Marketing für Senioreneinrichtungen" in Düsseldorf. Ich war jetzt zum vierten oder fünften Mal in Folge dort und kann so langsam Entwicklungen sehen. Wer am Kongress teilnimmt, weiß ich eigentlich nicht so recht. Sind das eher Leute, die sich eh schon auf den Weg gemacht haben und ein Grundverständnis haben, warum man den ganzen Quatsch eigentlich machen sollte? Oder eher Verantwortliche, die da hingehen, um mal zu schauen, ob sie Argumentationshilfen und konkrete Ideen bekommen können? Ich frag bei Gelegenheit mal den Veranstalter - der hat das doch sicher mal erhoben. 

Verwundert haben mich gestern die beiden Eröffnungsvorträge, die echt Marketingbasics waren. Eigentlich haben die Referenten berichtet, dass sie jetzt systematisches Marketing betreiben. DAS ist in der Pflegebranche tatsächlich schon einen Vortrag wert! Hm.

Verwundert bin ich auch immer, wenn eine Einrichtung darauf hinweist, ihre Fotos selbst produziert zu haben: "Das sind alles unsere Senioren und unsere Mitarbeiter! Wir benutzen grundsätzlich keine Stockfotos!" Das ist übrigens durchgehendes Motiv in den letzten Jahren: Dass eigene Fotos eine kluge Idee sind, scheint sich langsam rumzusprechen. Wenn dann die "eigenen" Senioren auch noch Spaß haben und nicht nur hilfebedürftig abgebildet sind, sitzend, mit umfassender Pflegekraft von hinten, beide milde lächelnd in die Kamera blickend, ist die Freude um so größer. In solchen Momenten finde ich meine Branche sehr speziell. 

Spannender wurde der Nachmittag, da ging es nämlich um "Marketing und Neue Medien", und ab da wurden (fast) auch keine Folien mehr vorgelesen (ich schreibe irgendwann mal einen Blogbeitrag über das Vorlesen von Folien *keepinmind*). Da ging es dann um Social Media, und da hat man wirklich die ein oder andere gute Idee mitnehmen können - etwa im Bereich Targeting und Analyse.

Besonders interessant und in seiner Brisanz fast ein bisschen untergegangen war jedoch ein Wettbewerbsgewinner (Bereich Versorgungsmanagement): Der betreut nämlich pflegebedürftige Menschen, die durch die Versorgungskette fallen, und organisiert denen Leistungen, die teilweise gar nicht abrechenbar sind; er finanziert dies etwa mit Hilfe von Stiftungen. Ich habe das als Klatsche empfunden: Da feiert man den ganzen Tag Marketingkonzepte "regulärer" Einrichtungen und Betreiber ab - und dann gewinnt ausgerechnet jemand, der sich um die kümmert, die aus welchen Gründen auch immer nicht "im System" sind. Sehr spannend und auch ein bisschen deprimierend.

Donnerstag, 15. September 2016

"Der Sinn und Zweck war, da habe ich mich beirren lassen von meiner Kompetenz, was ich nie getan habe." (Thorsten Legat)

"Wenn Profis Interviews geben, freut sich die Deutsche Akademie für Fußballkultur - sie kürt jährlich das beste Kicker-Bonmot." So führt die Süddeutsche Online heute in eine kleine Leserabstimmung ein, bei der der beste Fußballerspruch des Jahres gewählt werden soll. Bestimmt gewinnt Poldi mit seinem lakonischen Kommentar zu Jogis "Hosen-Gate": "In der Mannschaft ist das kein Thema. Ich denke 80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern."
Aus lokalpatriotischen Gründen würde ich meine Stimme Thorsten Legat geben (Reeemscheid), der immer für sehr großartige sprachliche Satzverknotungen gut ist.

Ganze Bücher wurden schon zu Fußballsprüchen geschrieben. Einer der umtriebigsten Autoren und Sammler von Fußball-Anekdoten stammt ebenso wie Thosten Legat und ich aus Bochum: Ben Redelings. Er als Sammler, ich als Texterin, Ihr als Leser (und vielleicht auch Text-Produzenten) - wir sind alle auf das Gleiche angewiesen: knackige Zitate. Wenn nicht Echtes, Authentisches, Unüberlegtes, Spontanes aus dem Mund von Profisportlern (CEOs, Geschäftsführern, Führungskräften etc.) kommt, haben wir eine Text-Landschaft, wie sie langweiliger und austauschbarer nicht sein könnte. Erfordert halt Mut, zu dem zu stehen, was man gesagt hat ...

Mal reden, wie der Schnabel gewachsen ist


Medientrainings sind was Schönes. Aber zur Glaubwürdigkeit tragen sie vielleicht nicht immer bei. Zur Authentizität auch nicht. Und zum Anstoss von Diskussionen auch nicht. Auf dem letzten Zukunftsforum der DPRG fragte ein Referent provokant: "Wann haben Sie das letzte mal einen CEO was Lustiges sagen hören?" Stimmt, wüsste ich auch nicht.

Ich habe wirklich Sorge, dass die Preisvergaben der Deutschen Akademie für Fußballkultur ein bisschen kontraproduktiv sind. Sie sollen ja die spontanen Äußerungen honorieren - führen aber vielleicht eher zur Vermeidung von Flapsigkeiten. Übrigens: Der FC Schalke 04 brummt seinen Spielern nach eigener Aussage kein Medientrainung auf. Glaube ich nicht. Wär aber schön, wenn es so wäre.

Sonntag, 31. Juli 2016

Eine Zierde unserer Zunft

Absurd. Ist die Presse jetzt eigentlich gut oder böse? Beschleunigt sie den medialen Overkill bei den Katastrophen, die täglich in unseren Timelines auftauchen, oder berichten sie nur so, wie der Leser es wünscht?

Intessanterweise ist ein Vertreter der Lügenpresse jetzt zum Helden aufgestiegen: der Pressesprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins. Rund um den Amoklauf im Münchener Olympia-Center bewahrte er die Ruhe bei den vielen Pressekonferenzen und erklärte konkret was man weiß und was nicht - das wurde zu Recht kräftig im Netz abgefeiert. Die Informationspolitik der Münchener Polizei war von Beginn an von Transparenz gekennzeichnet, und da Gloria Martins war der Mann, der diese Transparenz nach außen trug. Abgesehen davon, dass er durch seine besonnene Art genau das richtige Gesicht nach außen war, war es beeindruckend, dass er stets auch genau benannte, was man eben nicht weiß. Und damit Spekulationen kaum Raum gab.
Ich bin Fan, Daumen hoch.

Der schlaue und der doofe Journalist


Aber eines irritierte mich. Ein, zwei Tage nach dem Amoklauf von München, als die Lobpreisungen des Pressesprechers ihren Höhepunkt fanden, fand ich in meiner Facebook-Chronik immer wieder folgenden kleinen Schlagabtausch geliked: Ein wahlweise "frecher", "doofer", "wenig schlauer" Journalist fragt da Gloria Martins: „Können Sie sagen, was in den nächsten Stunden passiert?“ - „Ja. Wir tun unsere Arbeit“, gibt dieser schlagfertig zurück. Haha, der dumme Journalist. Der hat ganz schön was auf den Deckel gekriegt, geschieht ihm recht. Warum stellt er auch so blöde Fragen.
- Leute, der stellt die Fragen für Euch! Weil jeder von uns ein Leser von Medien ist, online, print, von Qualitätsmedien oder meinetwegen auch Focus oder Bild. Aber alle von uns wollten Infos, wollten Enordnungen, Analysen dessen, was geschehen war.

Lügenpresse oder doofe Journalisten oder schlaue Pressesprecher sind immer ein Produkt von uns Lesern, die wir immer schneller Berichterstattung haben wollen. Ob wir eine Entschleunigung von Berichterstattung überhaupt noch mal erreichen werden, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass wir alle Teil der medialen Umgehensweise mit solchen schrecklichen Ereignissen sind. Und nicht nur die dummen Journalisten.

Und Marcus da Gloria Martins hat trotzdemgeradedeshalb einen super Job gemacht. Weil er vielleicht das einzige entschleunigende Moment in dieser ganzen Geschichte war. Merkwürdigerweise ist es das, was retrospektiv vom Erzählen über München am meisten bleibt. Sollte uns zum Nachdenken bringen.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Was lernt uns das? Review des DPRG-Zukunftsforums 9./10.6.1016

Wie sagte der DPRG-Vorsitzende Norbert Minwegen: "Die alte Tante DPRG verjüngt sich". Um dann seine Krawatte in die Tasche zu packen, den oberen Hemdknopf verwegen zu öffen, Lederschuhe gegen Sneaker zu tauschen und dem gesamten Plenum das Du anzubieten. Wie man das  auf einem Barcamp so macht. Wie weit die Frischzellenkur tatsächlich reichte, erkannte man am häufigen Sie des zweiten Tages.

However. Digitalisierung von PR war das Thema des Barcamps, und die Sessions setzten sich auf die ein oder andere Weise mit den neuen Herausforderungen, vor denen die Branche steht, auseinander. Nein, Snapchat war nicht Thema ... Vielmehr bemühte sich eine ganze Branche um Verstehen. Und machte deutlich, noch immer am Anfang zu stehen. Sehr schön hat das Jochen Wegener von Zeit Online zusammengefasst: "Alle Thesen zur Zukunft der Medien sind falsch." (hoffentlich liegt er damit nicht auch falsch) Und weiter: "Durchwurschteln ist eine höchst moderne Strategie." Er sagte, dass viele tolle Ideen von Zeit Online nicht auf Basis von Mafo oder Strategie entstehen, sondern durchs Ausprobieren. Ich finde, das nimmt jede Menge Druck raus. Wenn nicht einmal die Digital-Gurus wissen, wie Dinge funktionieren, kann man sich als PR-Tante hinsetzen, eine Schachtel Popcorn nehmen und beoachten, was die Großen tun. Und daraus lernen.

Gesungen wurde natürlich weiterhin das Hohelied des Storytellings. Echte Menschen zu Wort kommen lassen ist immer noch der kommunikative Stein der Weisen. Dazu gehört Mut, auch und besonders seitens der CEOs. Wer hat schon mal einen CEO was wirklich Interessantes oder Spannendes oder Humorvolles sagen hören? Genau.

A propos Humor: "Der meiste Content ist strunzlangweilig" - mein Lieblingssatz. Lasse ich jetzt mal so stehen. Und a propos Content: Content-Trüffelschweine sind weiter gefragt. Thomas Mickeleit von Microsoft Deutschland ging sogar so weit zu behaupten, dass die Kernkompetenz von Kommunikation im Storytelling liegt. „Die Fähigkeit guten Content herzustellen, ist momentan massiv gefragt.“

Und zuletzt: Just do it. „Ohne Digitalisierung der Kommunikation verliert man den Draht zu den Leuten“, betonte Carsten Knop von der F.A.Z. in seiner Keynote. Denn sie wird stattfinden, ob mit oder ohne uns. 

Montag, 6. Juni 2016

Nieder mit dem Quallenfett!

Helmut Schmidt war bekanntlich nie um ein Bonmot verlegen. Unter anderem prägte er den Begriff "Quallenfett": Er kritisierte seinen Redenschreiber, zuviel Quallenfett zu produzieren - das sind überflüssige Füllwörter wie an sich, also, anscheinend, auffallend, ausdrücklich, außerdem, auch, aufgrund, ausgerechnet. Dies war übrigens nur das mit a beginnende Quallenfett, und übrigens ist übrigens auch Quallenfett.

Da man beim Schreiben seine Quallenfett-Produktion kaum beherrschen kann, sollte man den fertigen Text sorgfältig prüfen. Gerne auch mit Hilfe meiner Neuentdeckung: einem Füllwörter-Test!

Ich bin begeistert. Nieder mit dem Quallenfett!
 http://www.schreiblabor.com/fuellwoerter-test/

Mittwoch, 25. Mai 2016

Der virale Hund – ein kleines Facebook-Video sorgt für Aufsehen



Ein kleines Video auf Facebook. Eine sehr gebrechliche alte Dame liegt im Pflegebett. Der Besuchshund Lotte kommt, springt aufs Bett, legt sich neben die Dame, seinen Kopf an ihre Hände. Die Dame strahlt auf, lächelt, streichelt Lotte, gibt Leckerlis, kommuniziert mit ihr sowie mit der Betreuerin. Nach knappen fünf Minuten ist die Besuchszeit vorbei. Das Video: 5:17 min lang, kein Schnitt. Ich kann das nicht beurteilen, aber vielleicht hat man sogar nur ein Handy zum Filmen benutzt.

Nach 24 Stunden hatte das Video schon 1,6 Millionen Aufrufe, heute, nach sieben Tagen, schon 8 Millionen. 122.000 mal geteilt, 118.000 mal geliked, 15.000 mal kommentiert.

Die Suche nach dem Rezept 

Holla, was ist denn da passiert??? Da hat eine Pflegeeinrichtung mit einem kleinen, selbstgemachten Video von einem Hundebesuch das geschafft, wonach Marketingabteilungen großer Konzerne gieren: viral zu werden. Bedeutet: das Stück verbreitet sich quasi von selbst – einfach, weil andere User es von sich aus teilen. Hach, wenn es doch nur ein Rezept dafür gäbe, wie man das auch hinbekommt! 8 Millionen Aufrufe! Von der Reputation für das Haus ganz zu schweigen. Wahrscheinlich – ganz sicher – kann man das in einen monetären Wert ausrechnen, was die gleiche Aufmerksamkeit über klassische Wege gekostet hätte, über Tausenderkontaktpreise oder so.

Wie haben die das gemacht? Fragen wir jemanden, der sich auskennt: den Medienwissenschaftler meines Vertrauens, Prof. Rolf F. Nohr von der HBK Braunschweig. Er bestätigt: Warum etwas viral wird, weiß letztlich niemand. Stücke, die an die Menschlichkeit appellieren (human interest), sind schon mal gut, Tiere sowieso. Positiv sollte die Geschichte sein, emotional berührend ­- positiv auch die Grundhaltung dessen, der sie erzählt. Helden des Alltags sind wunderbar, denn die sind (vermeintlich) von unserem eigenen Leben nicht weit entfernt. Gute Menschen in der Pflege, Zusammenhänge, in der sie es auch sein dürfen. Und, ganz wichtig: die Pflege stellt sich wieder authentisch dar, menschlich. Die Betreuerin ist sichtbar echt, die bettlägerige Dame sowieso. Die Kamera, die vielleicht noch nicht mal eine Kamera ist, ist absolut nicht professionell geführt, sondern nur mal eben ins Zimmer gestellt. Mehr echtes Leben zeigen geht kaum.

Vielleicht ist es der Wunsch nach Authentizität in der Pflege, nach unverstellten Situationen, echten Geschichten, die das Video so durch die Decke haben gehen lassen. Aussagekräftig sind die Kommentare: die adressieren ganz überwiegend Facebook-Freunde (europaweit!) im Sinne von „schau es Dir an“. Schau mal, was die Einrichtung hier macht, wie toll das ist. Ganz offenbar machen sich besonders Pflegekräfte untereinander auf den Film aufmerksam. Schön schrecklich ist das, denn Betreuer mit Besuchshunden sind so unüblich gar nicht, und dass der Kontakt zu Tieren diese strahlenden Reaktionen hervorrufen kann, ist natürlich allenthalben bekannt.

Tja, was also diese unfassbare Anzahl von Aufrufen bewirkt hat, wissen wir immer noch nicht. Versuchen Sie nicht, es nachzumachen – das geht nicht mehr. Der virale Hund war der one in a (eight) million-Treffer.